Über mich

Ich heiße Andreas Büggeln und bin seit ich denken kann auf der Suche gewesen.

Schon als kleines Kind hatte ich den Eindruck, anders zu sein, Dinge ganz anders wahrzunehmen und mich anders verhalten zu wollen, als mein Umfeld. Damals hatte ich keine Worte dafür und konzentrierte mich darauf, Worte bzw. Erklärungen zu finden.

Mich begleitete stets der Eindruck, alles selbst machen zu wollen und zu müssen, da jeder mit sich selbst schwer beschäftigt erschien. Daneben begleitete mich stets eine unstillbare Neugierde auf die Welt.

Meiner Beobachtung nach hatte niemand eine Erklärung oder gar Lösung für sich selbst oder schien auch nur auf der Suche danach zu sein. Also machte ich mich auf die Suche für mich und natürlich auch alle Anderen!

Die Schulzeit habe ich überwiegend positiv in Erinnerung, wobei die Lerninhalte nettes Beiwerk waren, die ich größtenteils mit Leichtigkeit behalten und anwenden konnte. Eine Ausbildung zum Fachinformatiker legte zumindest beruflich meinen Schwerpunkt auf Technik, obwohl mich das Menschliche immer wieder anzog. Ich wurde in der Pubertät übergewichtig und man sah mir jahrelang an, dass ich unglücklich bin, weil ich mich nicht wirklich kannte und so nicht ich sein konnte.

Meine Frau überzeugte mich, das Thema Gewicht im Alter von 30 Jahren endlich ernsthaft anzugehen, was mir nach anfänglicher Überwindung dann auch nachhaltig gelang!

Zwei Jahre danach als Vater bekam ich dann genug „Schwung“, meine ursprüngliche Suche wieder aufzunehmen um meinen Kindern der beste Vater zu sein, der ich sein kann. Ich selbst musste glücklich und zufrieden werden und auch als Erwachsener wieder kindliches Verhalten wie unstillbare Neugierde, Drang zu Bewegung und Ignoranz zahlreicher Regelungen der Erwachsenenwelt ( Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt und bevor dein Teller nicht leer ist, darfst Du nicht aufstehen!) für mich Entdecken.

Erst dadurch wurde mir klar, dass Dinge, die auf den ersten Blick gar nichts miteinander zu tun zu haben scheinen, miteinander verbunden sind und viele Lösungen schon in uns stecken, aber peinlichst unter Verschluss gehalten werden müssen. Viele Dinge sind oft auch genau umgekehrt, als wir denken, da unser inneres Erleben auf Grund von Verboten verneint werden musste und wir dieses Innere ablehnen mussten. Genau über solche Verbote setze ich mich stets gern hinweg und gehe Dingen gern auf den Grund!